[Rezension] Die Saat des weißen Drachen (Uwe Eckardt)

Interessante Idee, schwacher Protagonist

Zugegeben, es hat eine Weile gedauert, bis ich mit dem Roman warm werden konnte. Das liegt vor allem an Finn, dem „Helden“ der Geschichte, mit dem ich mich nicht anfreunden konnte. Ein Grund hierfür mag sein, dass ich mich mit dem Charaktertypen den er darstellt – gerade der Pubertät entflohen, ohne Selbstbewusstsein, übersensibel und weinerlich – generell nicht identifizieren kann. Zudem empfand ich ihn im gesamten Verlauf des Romans als Charakter in sich einfach nicht überzeugend dargestellt. Zwar macht er im Laufe der Zeit eine charakterliche Entwicklung durch, die ihn mir als Figur etwas sympathischer macht, doch auch das kann ihn insgesamt nicht als Hauptcharakter in meinen Augen retten. Vor allem, da die Entwicklung insgesamt – so mein Empfinden – wenig überzeugend wirkt. Was die mangelnden Qualitäten der eigentlichen Hauptfigur jedoch mehr als ausgleicht ist der Rest der Heldentruppe, die nach und nach zusammenfindet. Obwohl von Grund auf verschieden konnte ich mich mit jedem dieser Charaktere sofort anfreunden, und die Gruppe wuchs mir ans Herz.

Die Geschichte an sich beruht auf einer interessanten Idee, sowohl was die Existenz verschiedener paralleler Welten betrifft als auch die Begabungen der Savanten, die in unserer Welt extrem hocbegabt, in der anderen hingegen magisch veranlagt sind.
Der Plot hat seine Höhen und Tiefen, an einigen Stellen war ich wirklich gefesselt und konnte gar nicht schnell genug weiter lesen, andere Abschnitte waren dagegen wieder langatmiger zu lesen.
Generell fand ich, dass Probleme vor denen die Helden stehen fast immer ein wenig zu einfach zu lösen waren, da hätte ich mir manchmal gewünscht, dass es ein wenig kniffliger zugeht, ehe sie die Situation gemeistert haben.

Die Geschichte an sich beruht auf einer interessanten Idee, sowohl was die Existenz verschiedener paralleler Welten betrifft als auch die Begabungen der Savanten, die in unserer Welt extrem hocbegabt, in der anderen hingegen magisch veranlagt sind.
Der Plot hat seine Höhen und Tiefen, an einigen Stellen war ich wirklich gefesselt und konnte gar nicht schnell genug weiter lesen, andere Abschnitte waren dagegen wieder langatmiger zu lesen.
Generell fand ich, dass Probleme vor denen die Helden stehen fast immer ein wenig zu einfach zu lösen waren, da hätte ich mir manchmal gewünscht, dass es ein wenig kniffliger zugeht, ehe sie die Situation gemeistert haben.

Fazit:

Bewertung: 2.5 von 5.

Insgesamt war das Buch ein netter Zeitvertreib, und hat sich vom Stil her einfach lesen lassen. Rückblickend wäre es allerdings sicherlich nicht meine Lektüre erster Wahl, die ich zur Hand nähme wenn ich überlege was ich als nächstes lesen soll. Für ein Erstlingswerk ist es allerdings trotz allen Schwächen eine anständige Leistung.

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